Spielzeit und Einteilung

Einteilung

Der Steiner-Cup wird in zwei Gruppen (Liga A + Liga B) in einer Vor- und Rückrunde ausgetragen. Nach der Saison steigt der Gruppenerste "B" in die Gruppe "A" auf, bzw. der Letzte der Gruppe "A" in die Gruppe "B" ab.
Bei Punktegleichheit zählt zuerst die Tordifferenz und dann die Direktbegegnung.

Spielzeit

Die Spielzeit beträgt 2 x 20 min. Bei schlechtem Wetter kann in Absprache mit den Schiedsrichtern, Zeitnehmern sowie der jeweiligen Mannschaftsführer, die Zeit auf 2 x 15 min. verkürzt werden. Diese Zeit gilt für alle vier Spiele, die am betreffenden Abend ausgetragen werden.
Für das erste Spiel am jeweiligen Tag, haben die ersten Mannschaften auch bei schlechtem Wetter anwesend zu sein. Eine Absage liegt im Ermessen der Eismeister und kann nur kurzfristig erfolgen.

Lizenzierung/Spielberechtigung/Regeln

Lizenzierung

Die Teams haben sich mit Kaderliste vollständig ohne Aufforderung gemäss gesetztem Datum 1. September anzumelden. Neue Spieler müssen immer mit Übermittlung einer Ausweiskopie angemeldet werden.
Pro Mannschaft können 17 Spieler angemeldet werden. Jeder weitere Spieler kostet CHF 10.00.
Kosten: CHF 1'600.00 pro Mannschaft und CHF 480.00 für Schiedsrichter.
Der Betrag muss bis spätestens 31. Oktober überwiesen sein.
Sollte der Betrag bis zum gesetzten Datum nicht überwiesen sein, ist der betroffene Verein erst nach Eintreffen des Betrages punkteberechtigt.
Nachlizenzierungen sind nur vor den Spielen möglich.

Spielberechtigung

A: Spieler, die während der letzten 4 Jahre an keiner SIHF-Meisterschaft teilgenommen haben (inkl. Nachwuchs in der Aktivliga). Die Karenzfrist läuft ab dem letzten Spiel, in welchem der jeweilige Spieler gemeldet gewesen ist.
B: Spieler, die während der letzten 2 Jahre an keiner SIHF-Meisterschaft teilgenommen haben und mindestens 35 Jahre alt sind. Die Karenzfrist läuft ab dem letzten Spiel, in welchem der jeweilige Spieler gemeldet gewesen ist.
C: Das Mindestalter beträgt 16 Jahre und darf nicht unterschritten werden. Entscheidend ist der Geburtstag.
D: In Abänderung zu lit. A und B sind Spieler ab Alter 50 Jahre immer spielberechtigt.
E: In Abänderung zu lit. A und B sind Spieler der Ligen Senioren C, Veteranen B und SWHL-C immer spielberechtigt.
F: Jeder Spieler darf nur in einer Mannschaft mitspielen, ausgenommen Goalies (im Notfall).
G: Spieler, welche bis und mit Saison 2015/16 im Steiner-Cup angemeldet gewesen sind, sind unabhängig von vergangenen Verstössen gemäss lit. A bis G spielberechtigt (Besitzstandswahrung). Ab der Saison 2016/17 gelten jedoch die Bestimmungen über die Spielberechtigung uneingeschränkt.
H: Für Spieler ausländischer Ligen gelten die Spielberechtigungen sinngemäss.

Spielregeln

Das Turnier wird anhand der Seniorenregeln, ohne Körperkontakt, ausgetragen. Ausnahme: der Slapshot ist erlaubt. Es gibt kein Time-Out im Steiner-Cup.

Ausrüstung/Spielbetrieb/Strafen/SR

Ausrüstung

Jeder Spieler hat mit einer kompletten Ausrüstung zu erscheinen.
Das heisst: Schienbeinschoner, Hockeyhose, Ellbogenschoner, Hockeyhandschuhe, Schulterschutz, Helm und Mannschaftsleibchen mit Rückennummer. Die Schiedsrichter sind angehalten, im Zweifelsfall eine Kontrolle durchzuführen. Entspricht die Ausrüstung nicht dem Reglement, ist der betroffene Spieler nicht spielberechtigt bis seine Ausrüstung in Ordnung gebracht wurde. Im Wiederholungsfall wird der Spieler für den ganzen Spielabend ausgeschlossen.

Trikotwechsel

Bei gleichfarbigen Trikots haben die Zweitgenannten auf dem Spielplan das Tenue zu wechseln.

Spielbetrieb

Der Spielbetrieb wird durch den Zeitnehmer des OK TFS Steiner-Cup gestellt. Er führt die Statistiken und gibt die Resultate dem Verantwortlichen weiter.
Ebenfalls wird die Strafliste durch den Zeitnehmer geführt.
Es werden keine Spiele frühzeitig verschoben. Die ersten Mannschaften pro Abend haben immer anzutreten.
Nach jedem Spiel unterschreibt ein Verantwortlicher pro Team (Captain, Präsi, ein für den Abend bestimmter Spieler, etc.) das Matchblatt und signalisiert somit das Einverständnis mit dem Resultat, den Punkten und Strafminuten.

Verhalten im Sportzentrum Frauenfeld

Pro Mannschaft steht nur eine Kabine zur Verfügung. Die Kabinen sind sauber zu verlassen. In den Garderoben ist absolutes Rauchverbot und es darf kein Alkohol konsumiert werden!

Strafen

Es wird eine Strafliste pro Gruppe durch den Zeitnehmer gerührt. Am Ende der Saison gibt es einen Fairplay Wanderpokal für das fairste Team pro Gruppe. Der Pokal ist vor dem letzten Saisonspiel dem Platzchef zu retournieren.
Es werden nur kleine Strafen (2') ausgesprochen. Eine grosse Strafe (5') ist eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. D.h. der Spieler wird für das laufende Spiel augeschlossen. Es werden 5 Minuten in der Fairplay-Liste eingetragen (nicht 10 oder 25).
Es liegt im Ermessen des OK TFS Steiner-Cup für ein grobes Vergehen (z.B. mit Verletzung) nach dem Spielausschluss auch noch weitere Spielsperren zu verhängen. Spielsperren bedeuten jedoch keine weiteren Strafminuten in der Statistik.
Puck im Aus, egal über welche Bande > KEINE Strafe

Schiedsrichter

Der Schiedsrichter Obmann ist verantwortlich, dass bei jedem Spiel pünktlich zwei Schiedsrichter anwesend sind, wobei die aufgebotenen Schiedsrichter mitverantwortlich sind, rechtzeitig zu erscheinen oder sich im Verhinderungsfall mindestens am Vorabend beim Obmann abzumelden. Bei unentschuldigtem Nichterscheinen wird der betroffene Schiedsrichter mit einer persönlichen Busse von CHF 50.00 belangt. Im Wiederholungsfall kann der Vorstand eine höhere persönliche Busse von bis zu CHF 200.00 aussprechen.
Die Schiedsrichter werden mit dem Saisonbetrag in Rechnung gestellt und entschädigt. Schiedsrichterspesen werden nach jedem Spielabend vom Platzchef ausbezahlt. Jeder TFS Steiner-Cup Spieler kann sich als Schiedsrichter melden.
Den Schiedsrichtern wird die Ausrüstung (ausser Schlittschuhe) zur Verfügung gestellt. Der Ausrüstung muss Sorge getragen werden. Es gilt Helmpflicht auch bei den Schiedsrichtern.

Strafverfügung

Sollte sich ein Spieler mit einer Tätigkeit gegenüber dem Schiedsrichter oder einem Offiziellen schuldig machen, hat das OK TFS Steiner-Cup die Möglichkeit, den Spieler mit einer Busse zu bestrafen oder vom TFS Steiner-Cup auszuschliessen.

Lizenzkontrolle und Proteste

Lizenzkontrolle Vorstand/Schiedsrichter

Die angemeldeten Spieler, insbesondere Neumeldungen, werden im Vorfeld anhand von Spielerdatenbanken des SIHF und sonstigen öffentlichen Daten auf deren Spielberechtigung überprüft.
Bei Unklarheiten am Spieltag muss sich ein Spieler mit einem amtlichen Ausweis beim Schiedsrichter oder Platzchef ausweisen können. Kontrollen können durch den Vorstand oder die Schiedsrichter durchgeführt werden.
Stellt der Vorstand oder ein Schiedsrichter ein Verstoss gegen die Regelung zur Spielberechtigung fest, teilt er dies dem Mannschaftsführer der betroffenen Mannschaft mit. Ab Mitteilung ist ein nichtberechtigter Spieler für die folgenden Spiele nicht mehr zugelassen. Die Spielergebnisse bis zum Zeitpunkt der Meldung bleiben unverändert gültig.
Verstösst eine Mannschaft wiederholt gegen die Regelungen der Spielberechtigung, wird sie mit einer Busse von CHF 100.00 und einem Straf-Abzug von 6 Punkten belangt.

Proteste Mannschaften

Falls eine Mannschaft das Gefühl hat, der Gegner habe einen nicht für den Steiner-Cup lizenzierten, bzw. nicht spielberechtigten Spieler auf dem Eis, kann sie beim Platzchef Protest einlegen. Der betroffene Spieler muss sich ausweisen, bzw. seine persönlichen Daten wahrheitsgetreu dem Platzchef mitteilen. Aufgrund der Daten und Mannschaftslisten, überprüft der Platzchef vor Ort die Spielberechtigung. Ist der Spieler spielberechtigt, gilt das Resultat aus dem Spiel. Ist die Spielberechtigung nachweislich nicht gegeben, wird das Spiel als Forfait mit 5:0 gegen die Mannschaft mit dem betroffenen Spieler gewertet. Zudem wird die betroffene Mannschaft mit einer Busse von CHF 50.00 belangt. Der Entscheid wird vom Platzchef zu Handen des Vorstandes dokumentiert.
Kann die Spielberechtigung vor Ort nicht abschliessend beurteilt werden, muss ein Protestformular ausgefüllt werden. Der Vorstand klärt im Nachgang die Spielberechtigung ab und teilt den Entscheid den Mannschaftsführern der betroffenen Mannschaften mit. Dabei kommt die Regelung im oberen Abschnitt zur Anwendung, d.h. der Entscheid tritt für das betroffene Spiel und den nachfolgenden in Kraft.
Verstösst eine Mannschaft wiederholt gegen die Regelungen der Spielberechtigung, wird sie mit einer Busse von CHF 100.00 und einem Straf-Abzug von 6 Punkten belangt.
Um die Proteste in Grenzen zu halten, wird ein Unkostenbeitrag von CHF 50.00 eingezogen. Wird der Protest gutgeheissen, erhält die Mannschaft den Beitrag wieder zurück. Der Entscheid des OK ist endgültig und kann nicht angefochten werden.
Vorstandsmitglieder haben im aktiven Spiel nur Rechte und Pflichten als Spieler und nehmen keine Funktion als Vorstandsmitglieder ein.

Gilt ab Saison 2016/2017

code & design tnt-graphics